Qualitätsmanagement

Unser Ziel ist es, eine optimale Versorgung unserer Patienten und Gäste sicherzustellen, indem wir die internen Prozesse regelmäßig überprüfen und verbessern.

Wir berücksichtigen dabei die Ideen und Vorschläge unserer Patienten und Mitarbeiter und passen unsere Leistung an die Erwartungen und Bedürfnisse unserer Kunden an.

Im Jahre 2006 wurde in unserer Klinik das Qualitätsmanagementsystem QMS-REHA eingeführt. Seit 2007 ist unsere Klinik nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert und wird seitdem jährlich von unabhängigen Auditoren überprüft. Im Mai 2016 wurden wir erfolgreich nach DIN EN ISO 9001:2015 re-zertifiziert.

Erfogreiche Rezertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2015

Rehaklinik Bad Boll als eine der ersten Kliniken in Baden-Württemberg nach den neuen Anforderungen der DIN EN ISO 9001:2015 erfolgreich zertifiziert

Zwei Tage im Mai diesen Jahres rüften die Expertinnen des TÜV Rheinland die Rehaklinik Bad Boll auf „Herz und Nieren“. Dabei erfolgte die Rezertifizierung gemäß DIN EN ISO 9001:2015 und nach dem Verfahren QMSReha®. Die Rehaklinik Bad Boll verfügt damit auch weiterhin über ein anerkanntes Qualitätsmanagementsystem, mit dem die gesetzlichen Anforderungen für die Belegung durch die Kostenträger erfüllt werden. Gleichzeitig steht damit ein wesentliches Instrument zur fortlaufenden Qualitätsverbesserung zur Verfügung. 

Alle Abteilungen der Klinik stellten sich dieser Rezertifizierung. Neben der ärztlichen, therapeutischen und pflegerischen Betreuung wurden auch Verwaltung, Küche / Service, Technik und Hauswirtschaft durchleuchtet. Die Patienten erwarten schließlich nicht nur gute ärztliche, pflegerische und therapeutische Betreuung, sondern selbstverständlich auch freundliches Reinigungspersonal, ein gesundes Essen und zuvorkommende Behandlung in den Bereichen der Verwaltung und Patientenadministration. Alle Anforderungen wurden bestens erfüllt. Dennoch konnten die Fachleute dank ihres professionellen, unabhängigen Blickes von außen auch wertvolle Hinweise zur weiteren Verbesserung der internen Abläufe geben.

Zertifizierung nach den neuen Anforderungen der DIN EN ISO 9001:2015

Das Audit erfolgte nach den Vorgaben der neuen DIN EN ISO 9001:2015. Einen wichtigen Schwerpunkt stellt hierbei der systematische Umgang mit Risiken und Chancen dar. Hierbei musste für alle Prozesse nachgewiesen werden, dass Risiken identifiziert, analysiert und bewertet sowie Gegenmaßnahmen geplant, umgesetzt und ihre Wirksamkeit kontrolliert werden. Durch dieses Vorgehen sollen Behandlungsergebnis und Patientenzufriedenheit noch mehr gefördert werden und vor allem die Patientensicherheit im Fokus des Betrachters sein. Die Auditoren zeigten sich beeindruckt, in welchem Ausmaß die neuen Anforderungen bereits umgesetzt sind und motivierten dazu, diesen Weg weiterzugehen.

 

Hohe Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Das intensive Audit fand im Vollbetrieb und in der laufenden Renovierungsphase statt, was von allen Mitarbeitenden im Zeitraum der Vorbereitungen und der Durchführung zusätzliche hohe Anstrengungen erforderte. Umso mehr ist es zu würdigen, dass ein derartiger Erfolg möglich ist. Dies bestätigt die hohe Motivation und Engagement sowie den Teamgeist aller Mitarbeitenden. Hierfür gebührt allen Beteiligten Respekt und Anerkennung

Reha rentiert sich – für den Einzelnen und die Sozialkassen

Reha rentiert sich – für den Einzelnen und die Sozialkassen!

 

Neue Studie verdeutlicht den Nutzen qualitätsgesicherter Rehabilitation

 

Bad Boll, 07.07.2015. Über Ausgabendeckelung wird seit Jahren versucht, die steigenden Kosten unseres hochentwickelten Gesundheitssystems zu dämpfen. Im Reha-Sektor, wo unsere alternde Gesellschaft zunehmend Versorgungsleistungen benötigt, erscheinen die Sparbemühungen besonders ausgeprägt. Während die Gesundheitsausgaben zwischen 1995 und 2012 insgesamt um 62 % zunahmen, fielen die relativen Aufwendungen für Vorsorge und Rehabilitation am Gesamtaufkommen für Gesundheit um fast 30 % eine fragwürdige Entwicklung angesichts der bemerkenswerten Ergebnisse einer aktuellen Studie zum Behandlungserfolg in der medizinischen Rehabilitation.

Zu den Initiatoren der im Februar veröffentlichten „Reha-QM-Outcome-Studie“ gehört auch die Rehaklinik Bad Boll. Als Mitglied im „Qualitätsverbund Gesundheit – Gemeinsam für die beste Reha“ hat die Klinik im Jahr 2007 das Qualitätsmanagementsystem QMS Reha® eingeführt und vergleicht ihre spezifischen Qualitätskennzahlen jährlich mit den 28 weiteren Einrichtungen dieses Verbundes. Die Mitglieder unterstützen sich gegenseitig beim Erbringen hochwertiger Reha-Leistungen streben gemeinsam kontinuierliche  Qualitätsverbesserungen an.

Im Jahr 2011 hatte sich der Verbund vorgenommen, die Nachhaltigkeit der Reha-Ergebnisse zu messen, um daraus neue Erkenntnisse für die interne Qualitätssicherung zu gewinnen. Im Zuge dieses anspruchsvollen Vorhabens wurde eine unabhängige Forschungsgruppe aus Reha-Wissenschaftlern und Verantwortlichen für das Qualitätsmanagement aus unterschiedlichen Institutionen gegründet, die das Forschungsprojekt mit Unterstützung der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg realisierte.

Die nun vorgelegte Studie liefert vielfältige und teils überraschende Belege für die Effektivität und Effizienz qualitätsorientierter medizinischer Rehabilitation. Eindrucksvoll beantwortet sie beispielsweise die Frage nach der Rentabilität der Reha-Ausgaben. Sofern eine Reha erfolgreich verlief, kann bereits im ersten Jahr nach der Behandlung eine Betrag von durchschnittlich 3.800 Euro am Einkommen einem positiven Reha-Effekt zugeschrieben werden. Setzt man für die Reha-Ausgaben 3.300 Euro an – soviel kostet heute üblicherweise eine stationäre Heilbehandlung in einer Reha-Klinik – dann hat sich die Maßnahme bereits innerhalb eines Jahres amortisiert.

„Ein wichtigstes Anliegen war es uns auch, die Effekte unseres Qualitätsmanagements auf die Ergebnisqualität zu messen“, erläutert Birgit Kälbling, Geschäftsführerin der Rehaklinik Bad Boll. Die Studienergebnisse weisen in eine deutliche Richtung: Die Verbundkliniken schneiden sowohl hinsichtlich der den Patienten selbst wahrgenommenen Zufriedenheit als auch hinsichtlich des Reha-Erfolges im Durchschnitt besser ab als die Vergleichsgruppe der Kliniken mit entsprechenden Fachgebieten.

Ähnlich positive Effekte lassen sich auch bei der Betrachtung der Beitragszahlungen in die Rentenversicherung ableiten. Die Beitragszahlungen der Rehabilitanden der DRV Baden-Württemberg, die 2011 an einer Reha-Maßnahme teilgenommen haben, verbesserten sich deutlich gegenüber den Beitragszahlungen der Rehabilitanden aus dem Jahr 2005, als die Kliniken noch kein systematisches Qualitätsmanagement etabliert hatten. „Die Ergebnisse der Studie spornen uns an, den gemeinsamen Lernprozess und den Austausch mit unseren Partnerkliniken im Qualitätsverbund weiter zu intensivieren“, äußert sich Birgit Kälbling zufrieden.
Der Abschlussbericht der Studie ist unter
 www.rehaklinik-bad-boll.de
oder  www.qualitaetsverbund-gesundheit zu finden.   

 

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